22. Mai Kirchenkonzert in Maulbronn


Am 22. Mai um 18.00 Uhr wird die Stadtkapelle Maulbronn eine kleine Tradition fortführen und ein Kirchenkonzert in der katholischen Kirche Maulbronn geben.  Durch die tolle Akkustik der Kirche wird der Klang des Orchesters ein ganz besonderes Erlebnis. Der Eintritt an diesem Abend ist frei.  Beginn des Konzerts ist um 18.00 Uhr.

 

 

 

Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches und anspruchvolles Programm mit Stücken wie:

  • "Summertime" von G. Gershwim
  • "Canon in D-Dur" J. Pachelbel
  • "1e Symphonie" von Camille Saint Saens
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"Summertime" von G. Gershwim

Summertime ist der Titel der bekanntesten Arie aus der Oper Porgy and Bess von George Gershwin (Musik) und DuBose Heyward (Libretto), die 1935 uraufgeführt wurde. Summertime wurde als eigenständiges Lied aus dieser Oper isoliert vermarktet und entwickelte sich zum meist gecoverten Jazz- und Popstandard aller Zeiten.

Die von George Gershwin ab dem Jahr 1934 verfasste Volksoper ist im schwaren Hafenmillieu angesiedelt. Sie basiert auf dem 1924 entstandenen Roman Porgy von DuBose Heyward, den George Gershwin 1926 erstmals gelesen hatte.[1] Die Bühnenversion des Romans gelangte erstmals im Oktober 1927 in die Öffentlichkeit. Das Wiegenlied Summertime war das erste Lied für die Oper, das Gershwin im Februar 1934 fertiggestellt hatte. Die Idee für die Melodie kam Gershwin im Jahr 1926, als er das ukrainische Wiegenlied Oi Khodyt Son Kolo Vikon ( Ein Traum geht am Fenster vorüber) von Oleksander Koshetzs Ukrainischem National-Chor hörte. Die nächsten 20 Monate verbrachte Gershwin dann mit der Komplettierung und Orchestrierung von Porgy & Bess. Er reiste sogar mit seinem Bruder Ira im Sommer 1934 an den Handlungsort, um sich direkte Eindrücke zu verschaffen. Nach fast 700 Seiten Musik war die Oper im August 1935 komplettiert.

 

"Canon in D-Dur" J. Pachelbel

Kanon und Gigue in D-Dur ist das populärste Werk des Nürnberger Barockkomponisten Johann Pachelbel (1653–1706). Vielfach wird Pachelbel über dieses Werk identifiziert. Die Originalbezeichnung der Urtextausgaben lautet Canon per 3 Violini e Basso.

Es handelt sich um den einzigen von ihm komponierten Kanon, er ist deshalb nicht repräsentativ für Pachelbels Gesamtwerk. Vom Kanon existieren heute zahlreiche Aufnahmen, Versionen und Bearbeitungen. Die Harmonie-Folge wird quer durch alle Musikrichtungen immer wieder verwendet.

Die Besetzung des dreistimmigen Kanons wird in den Urtextausgaben mit 3 Violinen und Basso Continuo angegeben. Das Musikstück basiert auf einer permanent wiederholten Bassfigur

 

"1e Symphonie" von Camille Saint Saens

Charles Camille Saint-Saëns (* 9. Oktober 1835 in Paris; † 16. Dezember 1921 in Algier) war ein französischer Pianist, Organist, Musikwissenschaftler, Musikpädagoge und Komponist. Er wurde vor allem durch seine „große zoologische Fantasie“ Karneval der Tiere und die Oper Samson et Dalila bekannt.

Saint-Saëns’ musikalisches Talent wurde schon früh von seiner Mutter und seiner Großtante gefördert. Mit 3 Jahren konnte er lesen, im Alter von sechs Jahren schrieb er erste Kompositionen, mit elf Jahren gab er 1846 sein erstes öffentliches Konzert in der Salle Pleyel in Paris. Von manchen Zeitgenossen wurde er als neuer Mozart gehandelt. Mit 16 war er bereits Student an der Universität in Paris.

Am Pariser Konservatorium studierte er Klavier bei Camille Stamaty, Orgel bei François Benoist und Komposition bei Jacques Fromental Halévy. 1852 wurde er Organist von Saint-Séverin in Paris. In diesem Jahr lernte er Franz Liszt kennen, der auch musikalisch einen nachhaltigen Einfluss auf ihn ausüben sollte.