Probewochenende in Hohenstaufen


Als wir am Freitagnachmittag zum Vereinsheim kamen, war der Reisebus schon da. Schnell verstauten wir unsere Koffer und das gesamte Schlagwerk im Bus, Anhänger und weiterem Transporter. Um kurz nach 16 Uhr konnten wir nach anfänglichen Ausparkproblemen unsere Reise nach Hohenstaufen zum Probewochenende für das Wertungsspiel starten. Die Busfahrt verlief fröhlich. Währenddessen wurde das Organisatorische wie Zimmerbelegung geregelt. Leider war viel Feierabendverkehr und viele starteten in den Osterurlaub. So standen wir auch etwas im Osterverkehrsstau. 2,5 Stunden später und kurz vor Hohenstaufen warteten wir gespannt darauf welches der Dorfer Hohenstaufen sei. Dort angekommen wartete Saskia unsere Dirigentin schon auf uns. Sofort luden wir alles aus und brachten es in einen Aufenthaltsraum.

Danach gingen alle hungrig in den Speisesaal. Dort gab es zuerst eine kurze Einführung des Herbergsvaters .Dann war das Buffet eröffnet. Nach dem Essen durften die Zimmer bezogen werden. Als alle fertig damit waren wurden wir auch schon zur ersten Probe gerufen. Wir nahmen unsere Instrumente und liefen zum nahegelegenen „Haus der Blasmusik“ dem Musikvereinsheim Hohenstaufen. Dort begannen wir etwas später mit unserer Probe. Um kurz nach 21:30 Uhr marschierten wir wieder zurück zur Jugendherberge, wo wir dann wenig später schon wieder zu einer Versammlung gerufen wurden. Da es aber schon spät war und der Zeitplan etwas verschoben, waren viele schon müde und es wurden nur noch die Zettel für das „Mörderspiel“ geschrieben und verteilt. In dem Spiel war das Ziel, dass man mit der Person, die man gezogen hat allein in einem Raum ist und ihr dann einen Gegenstand übergibt. Dann war sie Person “tot“. Dieses Spiel sollte uns das ganze Wochenende begleiten und am Ende sollte ein Top-Mörder ermittelt werden. Viele gingen danach schon ins Bett die anderen nutzten die Gelegenheit noch mit anderen Spiele zu spielen. Aber nach und nach leerte sich der Aufenthaltsraum. Morgens um 7:30 Uhr liefen die Betreuer von Tür zu Tür und weckten diejenigen, die noch nicht wach waren. Um 8:00 Uhr gab es dann Frühstück. Eine Stunde später schon traf sich das Jugendorchester und das Schülerorchester vor dem Vereinsheim auf dem Fußballplatz zum Warming- up mit Saskia. Hier wärmten wir uns auf und schüttelten den letzten Schlaf ab. Nach Bewegung, Rhythmusübungen und Singübungen durften alle in den warmen Proberaum. Nun begann unsere zweite Gesamtprobe.

 
 
Heute mit Verstärkung des Horns aus dem großen Blasorchester. Um 12 Uhr gab es dann ein leckeres Mittagessen. Nach der Mittagspause starteten wir wieder frisch zu einer weiteren Gesamtprobe, die wir nach getaner Arbeit mit einer Abwechslung zu unseren beiden Wertungsspielstücken, mit einer „Body Percussion“ beendeten. Mit unseren Sachen liefen wir schnell wieder zur Jugendherberge wo schon Kaffee und der selbst gebackene Kuchen bereit stand. Nach der kurzen Kaffeepause ging es dann mit den Registerproben weiter. Dort wurden alle schwierigen Teile geübt. Um 18 Uhr trafen alle im Speisesaal zum Abendessen ein. Danach gab es noch eine zweite Registerprobe, die um 20:30 endete. Kurz darauf trafen sich alle wieder im Aufenthaltsraum. Dort wurden an diesem Tag zwei Mannschaftsspiele gespielt, die die Gemeinschaft untereinander fördern sollte. Danach war wieder jedem freigestellt, was er machen wollte. Es wurde Uno ,Ligretto, Poker, Schach und vieles mehr gespielt. Nach und nach leerte sich der Raum wieder und es wurden die ersten Aprilscherze ausgeübt.
Um 7:30 Uhr hieß es wieder aufstehen, dann um 8:00 Uhr war wieder Frühstück angesagt. Zwischenzeitlich mussten die Zimmer geräumt und besenrein gemacht werden. Um 9:00 Uhr trafen sich alle wieder zum Warming up . Danach begann unsere letzte Gesamtprobe des Wochenendes heute mit weiterer Verstärkung an Schlagzeug und Fagott, beide aus Mühlbach. In dieser Probe merkte man was in den letzten zwei Tagen und vor allem in den Registerproben geleistet wurde.
 
 
Am Ende spielten wir unsere Stücke dem Schülerorchester vor. Um 12:00 Uhr gab es dann die letzte Mahlzeit in Hohenstaufen. Die restliche Zeit konnte man sich mit Tischkicker, Tischtennis oder einfach an der frischen Luft vertreiben. Nun war es Zeit die großen Schlagwerkteile (Marimbaphon, Vibraphon und Röhrenglocken)in den Transporter zu verladen. Um 13:30 Uhr kam der Bus schon wieder. Danach wurden alle Koffer und Instrumente verladen. Als dann alles wieder leer war starteten wir unsere Heimreise nach Maulbronn. Auf der Fahrt wurden dann die drei Top-Mörder ermittelt. Müde trafen wir kurz vor 16:00 Uhr vor dem Vereinsheim ein. Dort musste nur noch schnell der Bus geleert werden und unser Schlagwerk im Probenraum verstaute werden, dann wurden alle von ihren Eltern abgeholt.
 
Durch das effektive und viele Proben auf dem Probewochenende haben wir Fortschritte und einen großen Schritt in Richtung Wertungsspiel gemacht .Wenn wir bis dahin noch vollzählige Proben haben werden wir sicherlich ein gutes Ergebnis am 29.April in Pfrondorf erreichen.