Zeltlager 2018


Am Nachmittag des 13. Juli nahmen ungefähr dreißig Teilnehmer und sieben Betreuer der Stadtkapelle den Zeltplatz in Zaberfeld in Beschlag, um sich dort ein schönes Wochenende zu machen. Nachdem alle ihre Zelte aufgebaut hatten und zusammen das große Essenszelt aufgestellt war, wurde auch schon mit den Vorbereitungen fürs Grillen begonnen. Beim gemeinsamen Essen wurden die ersten Fleisch- und Wurstwaren verzehrt, zusammen mit den Salatspenden der Eltern.

Für den Abend hatten Fiona und Steffi ein Spiel geplant, das vier Gruppen gegeneinander
antreten ließ und aus vielen verschiedenen Aufgaben und Quizfragen bestand. Es wurde
beispielsweise Musikwissen abgefragt, oder aber verlangt, möglichst viele Notenschlüssel mit
verbundenen Augen zu zeichnen. Danach ging der Abend gemütlich am Lagerfeuer zu Ende.
 
 
Der nächste Morgen begann für manche Langschläfer recht unangenehm, da sie um acht Uhr
mit der Trillerpfeife geweckt und zum Frühsport aufgefordert wurden. Dieser wurde mit
unterschiedlichen Mengen an Motivation bestritten, und im Anschluss mit einem
reichhaltigen Frühstück belohnt. Der Nusshefezopf war am beliebtesten, jedoch gab es auch
sonst alles, was das Herz begehrt, von Brötchen bis Müsli.
Rebecca hatte für den Vormittag ein Geländespiel vorbereitet, das die Gruppe in die
Landschaft rund um Zaberfeld führte und als Ziel einen versteckten Schatz versprach. Da die
Sonne jedoch kein Erbarmen hatte, waren alle recht froh, als der Schatz gefunden war und
man wieder im Lager ankam. Dort konnten sich dann alle auf selbst gemachtes Stockbrot zum
Mittagessen freuen.
Das Zeltlager der Stadtkapelle hatte in den letzten Jahren nie Glück mit dem Wetter,
verregnete Samstage und nasse Zelte gab es leider zu häufig. Dieses Jahr schien die Sonne
quasi durchgehend, was eine wunderbare Gelegenheit für ausgiebige Wasserspiele ergab.
Volker hatte sich einen spaßigen Parkour ausgedacht, den zwei Gruppen im Wettkampf
bewältigen mussten. Aber auch noch danach blieb der Wasserschlauch nicht liegen, und am
Ende blieb niemand trocken.
 
Wir vertrieben uns die Zeit bis zum gemeinsamen Grillen mit unterschiedlichen
sportlichen Tätigkeiten vom Fußball bis zum Volleyball. Nachdem wir uns gestärkt
hatten startete ein supercooles Spiel „Schlagt die Tussen“, welches uns allen viel Spaß
bereitete und in dem die „Tussen-Brüder“ nur knapp über dem Rest siegten. Die
Nachtwanderung brachte viel Bangen und Angst in die davor muntere Truppe. Der
Versuch am nächsten Morgen den ein oder anderen zu wecken erwies sich als höchst
kompliziert, da die Nacht recht kurz war. Auch die Ankündigung des Frühsports
verbesserte die Laune auch nicht. Doch das darauffolgende Frühstück brachte einige
Gesichter jedoch wieder in Spur. Nachdem anschließend alle Zelte mit mehr oder
weniger Begeisterung abgebaut waren, wurde wurde das restliche Grillgut noch
schnell von einigen Hungrigen verputzt, bevor wir auch schon wieder die Heimfahrt
antreten mussten. Wir bedanken uns bei allen Betreuern und Personen, die zu
diesem Zeltlager in unterschiedlichster Weise beigetragen haben. DANKESCHÖN!!!